Puh...
Da sitze ich heute in der Cafeteria der Unimedizin in Greifswald, nachdem ich eine Führung durch die klinische Chemie hatte. Ich checke nur schnell Facebook und es trifft mich wie ein rasender Zug.
Christina Grimmie wurde erschossen. Boah alter das ist jetzt nicht wahr...
Und ich lese und lese und will das nicht wahr haben. 2016 sind schon so viele gestorben und die Jahre davor auch. Da hat es mich einfach nicht gejuckt. Aber das hier ist anders. Es trifft mich persönlich und ich verstehe was zutiefst bestürzt heißt.
Ich war gerade aufs Gymnasium gewechselt und hatte keine schöne Zeit. Alles lief mächtig schief damals. Ich war klein, dick und hässlich. Doch irgendwann entdeckte ich Zeldaxlove64. Ich hörte mir ein Cover nach dem anderen an und lud eins nach dem anderen runter. Und wann immer ich allein zu Hause und traurig war, spielte ich diese Lieder von meinem kleinen Klapp-Handy ab. Irgendwann hatte ich die Texte drauf und begann mitzusingen. Es war nicht mitanzuhören was ich da von mir gab. Doch es tat meiner Seele gut.
Es kamen schon bald bessere Zeiten, doch mehr als sechs Jahre habe ich mich immer wieder hingesetzt und mitgesungen. Immer wenn die Welt am auseinanderbrechen war.
Davon wusste und weiß bis heute niemand außer mir.
Aber das war noch nicht alles was ich ihr verdanke. Ich habe mich in vielerlei Hinsicht an ihr orientiert. Ich saß schon dutzende Male beim Friseur mit dem Ziel so auszusehen wie sie. So richtig geklappt hat es nie.
Tja und jetzt sitze ich da und es trifft mich wie ein rasender Zug. Obwohl ich sie nicht kannte, trauere ich. Schon sehr lange Zeit habe ich nicht mehr so ein Gefühl verspürt.
Und jetzt sitze ich hier schon fünf Minuten und überlege wie ich diesen Text beenden soll. Mir fällt einfach nichts ein. Das ist wohl die wahre Bedeutung von "mir fehlen die Worte".
Balance-Akt
Samstag, 11. Juni 2016
Samstag, 28. Mai 2016
Happy Birthday
Hach je, schon wieder der zweite Post heute.
Neben all den schlechten Gefühlen, die mich nicht loslassen, gibt es noch etwas um das sich meine Gedanken zur Zeit drehen.
Ich bin vor kurzem 20 geworden. Um genau zu sein vor fünf Tagen. Wenn ich so an die letzten Geburtstage zurückdenke, waren das immer Ereignisse von denen noch Wochen später erzählt wurde. Von diesem Geburtstag wird keiner mit Tränen in den Augen vor Lachen erzählen, denn er hat eigentlich gar nicht stattgefunden. Bis heute habe ich nicht gefeiert, mich nicht belohnt, mir nichts gegönnt. Seit geschlagenen fünf Tagen überlege ich, was ich mir von dem Geld was ich bekommen habe, kaufen soll. Ein Tattoo? Nein viel zu gewagt. Es ist ja nicht so, dass ich mir das Motiv schon vor mindestens fünf Jahren ausgesucht hätte.
Nein ein Tattoo wäre konsequent, eine finale Entscheidung für etwas und gegen etwas anderes. So viel Entscheidungsgewalt traue ich mir selbst nicht zu.
Meine zweite Idee wäre ein zweites Longboard. Eins um meine Technik zu verbessern, um raus zu gehen und Spaß zu haben. Aber nein, auch das ist ungeeignet. Ich habe bereits Tage auf einschlägigen Seiten verbracht um das perfekte Modell für mich zu finden. Nur um festzustellen, dass ich mich auch hier nicht entscheiden kann. Doch insgeheim weiß ich auch, dass es egal ist welches ich mir aussuchen würde. Ich würde nicht fahren und wenn doch hätte ich zu viel Angst etwas neues auszuprobieren, dass ich nur auf meinem jetzigen Level stehenbleiben würde.
Jetzt sitze ich hier und anstatt mir etwas gutes zu tun und mir etwas zu kaufen, was mich glücklich machen würde, verharre ich lieber in Selbsthass. Selbsthass weil ich mich nicht entscheiden kann, weil ich nicht gefeiert habe und weil ich meine Zeit vergeude. Yay Happy Birthday to me...
Neben all den schlechten Gefühlen, die mich nicht loslassen, gibt es noch etwas um das sich meine Gedanken zur Zeit drehen.
Ich bin vor kurzem 20 geworden. Um genau zu sein vor fünf Tagen. Wenn ich so an die letzten Geburtstage zurückdenke, waren das immer Ereignisse von denen noch Wochen später erzählt wurde. Von diesem Geburtstag wird keiner mit Tränen in den Augen vor Lachen erzählen, denn er hat eigentlich gar nicht stattgefunden. Bis heute habe ich nicht gefeiert, mich nicht belohnt, mir nichts gegönnt. Seit geschlagenen fünf Tagen überlege ich, was ich mir von dem Geld was ich bekommen habe, kaufen soll. Ein Tattoo? Nein viel zu gewagt. Es ist ja nicht so, dass ich mir das Motiv schon vor mindestens fünf Jahren ausgesucht hätte.
Nein ein Tattoo wäre konsequent, eine finale Entscheidung für etwas und gegen etwas anderes. So viel Entscheidungsgewalt traue ich mir selbst nicht zu.
Meine zweite Idee wäre ein zweites Longboard. Eins um meine Technik zu verbessern, um raus zu gehen und Spaß zu haben. Aber nein, auch das ist ungeeignet. Ich habe bereits Tage auf einschlägigen Seiten verbracht um das perfekte Modell für mich zu finden. Nur um festzustellen, dass ich mich auch hier nicht entscheiden kann. Doch insgeheim weiß ich auch, dass es egal ist welches ich mir aussuchen würde. Ich würde nicht fahren und wenn doch hätte ich zu viel Angst etwas neues auszuprobieren, dass ich nur auf meinem jetzigen Level stehenbleiben würde.
Jetzt sitze ich hier und anstatt mir etwas gutes zu tun und mir etwas zu kaufen, was mich glücklich machen würde, verharre ich lieber in Selbsthass. Selbsthass weil ich mich nicht entscheiden kann, weil ich nicht gefeiert habe und weil ich meine Zeit vergeude. Yay Happy Birthday to me...
Hülle ohne Kern
Moin, würd ich mal sagen.
Ich habe lange nicht geschrieben. Viel zu lange. Auch nicht als es mir dreckig ging. Naja jetzt versuche ich es nochmal.
Seit dem Beginn des Semesters hat sich ein kleines mieses Vieh bei mir eingeschlichen. Zuerst habe ich es toleriert, links liegen gelassen. Ich dachte es würde sich vielleicht jemand anders suchen. Aber es blieb und breitete sich immer weiter in mir aus. Und jetzt wo es sich wohl fühlt, will es auch nicht mehr weg. Ja die Einsamkeit wohnt jetzt mit mir.
Früher habe ich Einsamkeit als etwas schönes empfunden. Als Gegenpol zu täglichen sozialen Interaktionen (die mich übrigens überfordern). Aber mittlerweile ist es ein Dauerzustand geworden.
Ich glaube es begann als meine Mitbewohnerin und beste Freundin in eine Beziehung kam. Ich freute mich für sie und auf der anderen Seite wusste ich, dass mir damit ein Stützgerüst Stück für Stück zusammenbrechen wird. Tja mittlerweile genießt sie ihr Leben, geht feiern, trifft sich mit neuen Leute und hat Spaß.
Währenddessen sitze ich Tag für Tag, Stunde um Stunde hier an meinem Schreibtisch. Ich plane, schreibe, dokumentiere und lerne. Mein Tag besteht aus 8-12 Stunden die ich alleine mit Praktikas und Vorlesungen verbringe. Wenn ich nach Hause komme, geht es weiter. Irgendwann gegen um zehn gehe ich dann schlafen,damit ich am nächsten Tag auch wieder genauso viel leisten kann.
Nur zur Erinnerung: meine Mitbewohnerin genießt ihre Jugend in vollen Zügen.
Ich kann ihr nicht die Schuld dafür geben, dass wir uns voneinander entfernen. Ich bin es ja, die sich Tag für Tag mehr abschottet, weniger spricht und aufhört sich für ihre Geschichten zu interessieren.
Und so muss ich verzweifelt feststellen, dass die Einsamkeit sich nicht mich ausgesucht hat, sondern dass ich ihr Tür und Tor geöffnet habe.
Doch nicht nur von meiner Mitbewohnerin habe ich mich distanziert. Jeden Tag bin ich von genügend Menschen umgeben, die dasselbe Studium durchstehen müssen. Einige davon würde ich sogar vorsichtig meine Freunde nennen. Doch auch unter ihnen fühle ich mich nicht zu Hause. Ich fühle mich nicht, als wäre ich in Gesellschaft, sondern als würde ich schauspielern. Mit einer Maske überm Gesicht zeige ich Emotionen, doch eigentlich interessiert es mich gar nicht. In Wahrheit sprechen sie mit einer Kunstfigur und ich bin faktisch allein.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt könnte man meinen. Doch so ist es nicht. Ich habe das Gefühl, als könnte ich nicht mehr wie ein echter Mensch interagieren. Ich sehne mich nach jemandem, der mir wieder das Gefühl vermitteln kann, dass ich wirklich lebe, dass ich keine Hülle ohne Kern bin...
Ich habe lange nicht geschrieben. Viel zu lange. Auch nicht als es mir dreckig ging. Naja jetzt versuche ich es nochmal.
Seit dem Beginn des Semesters hat sich ein kleines mieses Vieh bei mir eingeschlichen. Zuerst habe ich es toleriert, links liegen gelassen. Ich dachte es würde sich vielleicht jemand anders suchen. Aber es blieb und breitete sich immer weiter in mir aus. Und jetzt wo es sich wohl fühlt, will es auch nicht mehr weg. Ja die Einsamkeit wohnt jetzt mit mir.
Früher habe ich Einsamkeit als etwas schönes empfunden. Als Gegenpol zu täglichen sozialen Interaktionen (die mich übrigens überfordern). Aber mittlerweile ist es ein Dauerzustand geworden.
Ich glaube es begann als meine Mitbewohnerin und beste Freundin in eine Beziehung kam. Ich freute mich für sie und auf der anderen Seite wusste ich, dass mir damit ein Stützgerüst Stück für Stück zusammenbrechen wird. Tja mittlerweile genießt sie ihr Leben, geht feiern, trifft sich mit neuen Leute und hat Spaß.
Währenddessen sitze ich Tag für Tag, Stunde um Stunde hier an meinem Schreibtisch. Ich plane, schreibe, dokumentiere und lerne. Mein Tag besteht aus 8-12 Stunden die ich alleine mit Praktikas und Vorlesungen verbringe. Wenn ich nach Hause komme, geht es weiter. Irgendwann gegen um zehn gehe ich dann schlafen,damit ich am nächsten Tag auch wieder genauso viel leisten kann.
Nur zur Erinnerung: meine Mitbewohnerin genießt ihre Jugend in vollen Zügen.
Ich kann ihr nicht die Schuld dafür geben, dass wir uns voneinander entfernen. Ich bin es ja, die sich Tag für Tag mehr abschottet, weniger spricht und aufhört sich für ihre Geschichten zu interessieren.
Und so muss ich verzweifelt feststellen, dass die Einsamkeit sich nicht mich ausgesucht hat, sondern dass ich ihr Tür und Tor geöffnet habe.
Doch nicht nur von meiner Mitbewohnerin habe ich mich distanziert. Jeden Tag bin ich von genügend Menschen umgeben, die dasselbe Studium durchstehen müssen. Einige davon würde ich sogar vorsichtig meine Freunde nennen. Doch auch unter ihnen fühle ich mich nicht zu Hause. Ich fühle mich nicht, als wäre ich in Gesellschaft, sondern als würde ich schauspielern. Mit einer Maske überm Gesicht zeige ich Emotionen, doch eigentlich interessiert es mich gar nicht. In Wahrheit sprechen sie mit einer Kunstfigur und ich bin faktisch allein.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt könnte man meinen. Doch so ist es nicht. Ich habe das Gefühl, als könnte ich nicht mehr wie ein echter Mensch interagieren. Ich sehne mich nach jemandem, der mir wieder das Gefühl vermitteln kann, dass ich wirklich lebe, dass ich keine Hülle ohne Kern bin...
Montag, 22. Februar 2016
Mein Gehirn- Arschloch und einziger Freund
So hier sitze ich wieder. Bruce Springsteen im Ohr und denke daran dass ich mal wieder was aufschreiben sollte. Das wird so dermaßen ungeordnet. Aber so ist nun mal mein Kopf bei Musik-Einstrahlung.
Als erstes dachte ich daran, dass ich schon wieder einen Monat hier bei meinen Eltern bin. Irgendwie scheint alles normal, als wäre ich nie weg gewesen. Aber das ist es nicht. Immer wieder kommt es mir ins Gedächtnis geschossen, dass ich 400 km weit weg von hier wohne. Nein, mein Erwachsenes Ich wohnt dort. Aber ich bin hier zu Hause. Und ich will nicht mehr weg. Nicht wieder nach Greifswald, zu dem Stress. Zu den schlechten Gefühlen. Zu diesem: "Ich schaffe das alles nicht".
Naja in solchen Momenten ist mein Kopf ein Arschloch.
Dann denke ich an meine beste Freundin hier. Nie habe ich einen Menschen getroffen, der mich aus tiefster Seele so versteht. Der mir so ähnlich ist. In all meiner Ignoranz, Einsamkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Menschen. Sie versteht mich wenn ich sage, dass ich keine Beziehung, keinen Sex und sowieso nichts außer meiner Freunde und Familie brauche.
Und wieder wird mir in meiner guten Stimmung dazwischen gefunkt. Mir schießt es durch den Kopf, dass ich in Greifswald gar nicht glücklich sein kann, denn alles was ich zum Leben brauche ist hier.
Ach scheiße.
Schon seit letzter Woche habe eine schöne Erinnerung zu der ich immer wieder zurückkehre. Ich sitze mit J. in ihrem Panzer von Auto, als sie mit mir wettet, wer als erstes körperlich kaputt geht, dem muss der andere einen Stock kaufen- dann sind wir so wie Dr.House. Irgendwie eine schöne Vorstellung (?)
Das gute ist niemand muss mich verstehen, und damit auch nicht warum dieser Gedanke mich so zum Lachen bringt. Aber es gibt jemanden der es tut. Und das ist noch viel schöner.
Herrje ich habe mein Versprechen gehalten, wenn das nicht mal ungeordnet war.
Als erstes dachte ich daran, dass ich schon wieder einen Monat hier bei meinen Eltern bin. Irgendwie scheint alles normal, als wäre ich nie weg gewesen. Aber das ist es nicht. Immer wieder kommt es mir ins Gedächtnis geschossen, dass ich 400 km weit weg von hier wohne. Nein, mein Erwachsenes Ich wohnt dort. Aber ich bin hier zu Hause. Und ich will nicht mehr weg. Nicht wieder nach Greifswald, zu dem Stress. Zu den schlechten Gefühlen. Zu diesem: "Ich schaffe das alles nicht".
Naja in solchen Momenten ist mein Kopf ein Arschloch.
Dann denke ich an meine beste Freundin hier. Nie habe ich einen Menschen getroffen, der mich aus tiefster Seele so versteht. Der mir so ähnlich ist. In all meiner Ignoranz, Einsamkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Menschen. Sie versteht mich wenn ich sage, dass ich keine Beziehung, keinen Sex und sowieso nichts außer meiner Freunde und Familie brauche.
Und wieder wird mir in meiner guten Stimmung dazwischen gefunkt. Mir schießt es durch den Kopf, dass ich in Greifswald gar nicht glücklich sein kann, denn alles was ich zum Leben brauche ist hier.
Ach scheiße.
Schon seit letzter Woche habe eine schöne Erinnerung zu der ich immer wieder zurückkehre. Ich sitze mit J. in ihrem Panzer von Auto, als sie mit mir wettet, wer als erstes körperlich kaputt geht, dem muss der andere einen Stock kaufen- dann sind wir so wie Dr.House. Irgendwie eine schöne Vorstellung (?)
Das gute ist niemand muss mich verstehen, und damit auch nicht warum dieser Gedanke mich so zum Lachen bringt. Aber es gibt jemanden der es tut. Und das ist noch viel schöner.
Herrje ich habe mein Versprechen gehalten, wenn das nicht mal ungeordnet war.
Sonntag, 7. Februar 2016
Von Egoist zu Egoist...
Oh Gott, drei Posts an einem Tag.
In mir hat sich ganz schön was aufgestaut.
Ja ich bin ein Egoist, so wie jeder von uns. Und insgeheim habe ich diesen Blog eröffnet, weil ich zurzeit für jeden unsichtbar erscheine.
In der Whatsapp-Gruppe mit meinen besten Freunden, antwortet man mir nicht mehr. Es ist egal was ich erlebe oder schreibe, niemanden scheint es auch nur ansatzweise zu interessieren. Andererseits habe ich Angst, durch mein Gejammer schwach zu erscheinen. Sowieso meine größte Angst. Dass mich irgendjemand für schwach halten könnte, wenn ich irgendeine menschliche Regung von mir gebe. Ich wäre gern ein Dr.House. Jemand dem alles egal ist, der so egoistisch ist, dass er sein eigener einziger Freund ist. Oder noch besser ein Psychopath.
Mir ist vieles egal, und noch mehr nervt mich nur. Wie sich meine Eltern mit Banalitäten den Tag füllen zum Beispiel. Die Banalität bei mir ist, dass ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich für meine Freunde nur noch ein Klotz am Bein bin, nur weil sie mir bei Whatsapp nicht antworten.
Ach du schnöder Alltag.
Sowieso scheint es nicht nur für mich unmöglich, sich aus diesem Alltags-Sumpf zu ziehen. Niemand sagt wenn es ihm schlecht geht, in dem Wissen, dass es niemanden kümmert.Kann sich den wirklich niemand für jemand anders interessieren als sich selbst? Tja ich bin jedenfalls nicht dieser jemand.
Scheiß Doppelmoral...
Notiz an mich: Nicht zum Mittagessen abhauen, wenn man gerade was schreiben will. #Fadenverloren
In mir hat sich ganz schön was aufgestaut.
Ja ich bin ein Egoist, so wie jeder von uns. Und insgeheim habe ich diesen Blog eröffnet, weil ich zurzeit für jeden unsichtbar erscheine.
In der Whatsapp-Gruppe mit meinen besten Freunden, antwortet man mir nicht mehr. Es ist egal was ich erlebe oder schreibe, niemanden scheint es auch nur ansatzweise zu interessieren. Andererseits habe ich Angst, durch mein Gejammer schwach zu erscheinen. Sowieso meine größte Angst. Dass mich irgendjemand für schwach halten könnte, wenn ich irgendeine menschliche Regung von mir gebe. Ich wäre gern ein Dr.House. Jemand dem alles egal ist, der so egoistisch ist, dass er sein eigener einziger Freund ist. Oder noch besser ein Psychopath.
Mir ist vieles egal, und noch mehr nervt mich nur. Wie sich meine Eltern mit Banalitäten den Tag füllen zum Beispiel. Die Banalität bei mir ist, dass ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich für meine Freunde nur noch ein Klotz am Bein bin, nur weil sie mir bei Whatsapp nicht antworten.
Ach du schnöder Alltag.
Sowieso scheint es nicht nur für mich unmöglich, sich aus diesem Alltags-Sumpf zu ziehen. Niemand sagt wenn es ihm schlecht geht, in dem Wissen, dass es niemanden kümmert.Kann sich den wirklich niemand für jemand anders interessieren als sich selbst? Tja ich bin jedenfalls nicht dieser jemand.
Scheiß Doppelmoral...
Notiz an mich: Nicht zum Mittagessen abhauen, wenn man gerade was schreiben will. #Fadenverloren
Zwischendurch-Philosophie
Ich denke viel darüber nach wer ich bin, was mich ausmacht. Alles hat mit "Ich bin dann mal weg" begonnen. Diese Aufzählung zu Anfang hat mich nicht mehr losgelassen. Wer nicht weiß wovon ich rede, hier ist der Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=yaO5YuoRQjE
Was macht mich aus?
Ich bin eine graue Maus, niemand den man wahrnimmt. Ich habe beim Zweifelderball nur überlebt, weil mich eh niemand wahrnimmt.
Und wenn man es doch tut, so ist es das falsche Bild. Die, die komisch rennt, immer hinfällt, sich bei jeder kleinen Sache verletzt.
Ich möchte für andere Sachen gesehen werden. Ich liebe Autos, Videospiele, Longboards, Kunst... Es gibt so viel, was mich ausmacht, doch nichts kann ich richtig. Jedenfalls nicht so gut, dass es nennenswert wäre. Und es macht mich schier wahnsinnig, wie Leute mich sehen. Dass sie nie das gesamte Bild haben. Am Ende bin ich die einzige Person, die mich selbst wirklich kennen kann. Und irgendwie tut diese Erkenntnis weh. Von wegen, "du kannst sein wie du willst" oder "Werde so wie du dich gern selbst sehen würdest". Am Ende ist das egal. Jeder wird das in mir sehen, was er sehen will. Ich drehe mich im Kreis. Die einfache Wahrheit ist wohl, dass es mir egal sein sollte, was andere von mir denken, da ich es ja eh nicht beeinflussen kann. Aber das ist in der Kommandozentrale noch lange nicht angekommen.
Ich mache mir echt zu viele Gedanken über Kleinigkeiten.
Was macht mich aus?
Ich bin eine graue Maus, niemand den man wahrnimmt. Ich habe beim Zweifelderball nur überlebt, weil mich eh niemand wahrnimmt.
Und wenn man es doch tut, so ist es das falsche Bild. Die, die komisch rennt, immer hinfällt, sich bei jeder kleinen Sache verletzt.
Ich möchte für andere Sachen gesehen werden. Ich liebe Autos, Videospiele, Longboards, Kunst... Es gibt so viel, was mich ausmacht, doch nichts kann ich richtig. Jedenfalls nicht so gut, dass es nennenswert wäre. Und es macht mich schier wahnsinnig, wie Leute mich sehen. Dass sie nie das gesamte Bild haben. Am Ende bin ich die einzige Person, die mich selbst wirklich kennen kann. Und irgendwie tut diese Erkenntnis weh. Von wegen, "du kannst sein wie du willst" oder "Werde so wie du dich gern selbst sehen würdest". Am Ende ist das egal. Jeder wird das in mir sehen, was er sehen will. Ich drehe mich im Kreis. Die einfache Wahrheit ist wohl, dass es mir egal sein sollte, was andere von mir denken, da ich es ja eh nicht beeinflussen kann. Aber das ist in der Kommandozentrale noch lange nicht angekommen.
Ich mache mir echt zu viele Gedanken über Kleinigkeiten.
Ein Ziel formulieren
Hallöchen.
Ich habe es schon oft probiert Tagebuch zu schreiben und scheitere immer wieder daran. Nun ja dieses Mal will ich schreiben, einfach nur schreiben, ohne zu löschen.
Ich mache mir viel zu viele Gedanken, kann ich das schreiben?, wird es jemanden interessieren?
Ich korrigiere und korrigiere, bis ich zum Entschluss komme den ganzen Text lieber gleich zu löschen. Nein nicht diesmal. Egal ob es jemanden interessiert oder nicht, ich werde versuchen mir meine Gedanken von der Seele zu schreiben. Ohne konkretes Thema. Das ist das Ziel. Alles was mich bewegt, was meine Gedanken kontrolliert, muss jetzt mal raus.
Danke
Ich habe es schon oft probiert Tagebuch zu schreiben und scheitere immer wieder daran. Nun ja dieses Mal will ich schreiben, einfach nur schreiben, ohne zu löschen.
Ich mache mir viel zu viele Gedanken, kann ich das schreiben?, wird es jemanden interessieren?
Ich korrigiere und korrigiere, bis ich zum Entschluss komme den ganzen Text lieber gleich zu löschen. Nein nicht diesmal. Egal ob es jemanden interessiert oder nicht, ich werde versuchen mir meine Gedanken von der Seele zu schreiben. Ohne konkretes Thema. Das ist das Ziel. Alles was mich bewegt, was meine Gedanken kontrolliert, muss jetzt mal raus.
Danke
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