Sonntag, 7. Februar 2016

Von Egoist zu Egoist...

Oh Gott, drei Posts an einem Tag.
In mir hat sich ganz schön was aufgestaut.
Ja ich bin ein Egoist, so wie jeder von uns. Und insgeheim habe ich diesen Blog eröffnet, weil ich zurzeit für jeden unsichtbar erscheine.
In der Whatsapp-Gruppe mit meinen besten Freunden, antwortet man mir nicht mehr. Es ist egal was ich erlebe oder schreibe, niemanden scheint es auch nur ansatzweise zu interessieren. Andererseits habe ich Angst, durch mein Gejammer schwach zu erscheinen. Sowieso meine größte Angst. Dass mich irgendjemand für schwach halten könnte, wenn ich irgendeine menschliche Regung von mir gebe. Ich wäre gern ein Dr.House. Jemand dem alles egal ist, der so egoistisch ist, dass er sein eigener einziger Freund ist. Oder noch besser ein Psychopath.
Mir ist vieles egal, und noch mehr nervt mich nur. Wie sich meine Eltern mit Banalitäten den Tag füllen zum Beispiel. Die Banalität bei mir ist, dass ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich für meine Freunde nur noch ein Klotz am Bein bin, nur weil sie mir bei Whatsapp nicht antworten.
Ach du schnöder Alltag.
Sowieso scheint es nicht nur für mich unmöglich, sich aus diesem Alltags-Sumpf zu ziehen. Niemand sagt wenn es ihm schlecht geht, in dem Wissen, dass es niemanden kümmert.Kann sich den wirklich niemand für jemand anders interessieren als sich selbst? Tja ich bin jedenfalls nicht dieser jemand.
Scheiß Doppelmoral...

Notiz an mich: Nicht zum Mittagessen abhauen, wenn man gerade was schreiben will. #Fadenverloren

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