Montag, 22. Februar 2016

Mein Gehirn- Arschloch und einziger Freund

So hier sitze ich wieder. Bruce Springsteen im Ohr und denke daran dass ich mal wieder was aufschreiben sollte. Das wird so dermaßen ungeordnet. Aber so ist nun mal mein Kopf bei Musik-Einstrahlung.
Als erstes dachte ich daran, dass ich schon wieder einen Monat hier bei meinen Eltern bin. Irgendwie scheint alles normal, als wäre ich nie weg gewesen. Aber das ist es nicht. Immer wieder kommt es mir ins Gedächtnis geschossen, dass ich 400 km weit weg von hier wohne. Nein, mein Erwachsenes Ich wohnt dort. Aber ich bin hier zu Hause. Und ich will nicht mehr weg. Nicht wieder nach Greifswald, zu dem Stress. Zu den schlechten Gefühlen. Zu diesem: "Ich schaffe das alles nicht".
Naja in solchen Momenten ist mein Kopf ein Arschloch.
Dann denke ich an meine beste Freundin hier. Nie habe ich einen Menschen getroffen, der mich aus tiefster Seele so versteht. Der mir so ähnlich ist. In all meiner Ignoranz, Einsamkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Menschen. Sie versteht mich wenn ich sage, dass ich keine Beziehung, keinen Sex und sowieso nichts außer meiner Freunde und Familie brauche.
Und wieder wird mir in meiner guten Stimmung dazwischen gefunkt. Mir schießt es durch den Kopf, dass ich in Greifswald gar nicht glücklich sein kann, denn alles was ich zum Leben brauche ist hier.
Ach scheiße.
Schon seit letzter Woche habe eine schöne Erinnerung zu der ich immer wieder zurückkehre. Ich sitze mit J. in ihrem Panzer von Auto, als sie mit mir wettet, wer als erstes körperlich kaputt geht, dem muss der andere einen Stock kaufen- dann sind wir so wie Dr.House. Irgendwie eine schöne Vorstellung (?)
Das gute ist niemand muss mich verstehen, und damit auch nicht warum dieser Gedanke mich so zum Lachen bringt. Aber es gibt jemanden der es tut. Und das ist noch viel schöner.
Herrje ich habe mein Versprechen gehalten, wenn das nicht mal ungeordnet war.

Sonntag, 7. Februar 2016

Von Egoist zu Egoist...

Oh Gott, drei Posts an einem Tag.
In mir hat sich ganz schön was aufgestaut.
Ja ich bin ein Egoist, so wie jeder von uns. Und insgeheim habe ich diesen Blog eröffnet, weil ich zurzeit für jeden unsichtbar erscheine.
In der Whatsapp-Gruppe mit meinen besten Freunden, antwortet man mir nicht mehr. Es ist egal was ich erlebe oder schreibe, niemanden scheint es auch nur ansatzweise zu interessieren. Andererseits habe ich Angst, durch mein Gejammer schwach zu erscheinen. Sowieso meine größte Angst. Dass mich irgendjemand für schwach halten könnte, wenn ich irgendeine menschliche Regung von mir gebe. Ich wäre gern ein Dr.House. Jemand dem alles egal ist, der so egoistisch ist, dass er sein eigener einziger Freund ist. Oder noch besser ein Psychopath.
Mir ist vieles egal, und noch mehr nervt mich nur. Wie sich meine Eltern mit Banalitäten den Tag füllen zum Beispiel. Die Banalität bei mir ist, dass ich mir den Kopf darüber zerbreche, ob ich für meine Freunde nur noch ein Klotz am Bein bin, nur weil sie mir bei Whatsapp nicht antworten.
Ach du schnöder Alltag.
Sowieso scheint es nicht nur für mich unmöglich, sich aus diesem Alltags-Sumpf zu ziehen. Niemand sagt wenn es ihm schlecht geht, in dem Wissen, dass es niemanden kümmert.Kann sich den wirklich niemand für jemand anders interessieren als sich selbst? Tja ich bin jedenfalls nicht dieser jemand.
Scheiß Doppelmoral...

Notiz an mich: Nicht zum Mittagessen abhauen, wenn man gerade was schreiben will. #Fadenverloren

Zwischendurch-Philosophie

Ich denke viel darüber nach wer ich bin, was mich ausmacht. Alles hat mit "Ich bin dann mal weg" begonnen. Diese Aufzählung zu Anfang hat mich nicht mehr losgelassen. Wer nicht weiß wovon ich rede, hier ist der Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=yaO5YuoRQjE
Was macht mich aus?
Ich bin eine graue Maus, niemand den man wahrnimmt. Ich habe beim Zweifelderball nur überlebt, weil mich eh niemand wahrnimmt.
Und wenn man es doch tut, so ist es das falsche Bild. Die, die komisch rennt, immer hinfällt, sich bei jeder kleinen Sache verletzt.
Ich möchte für andere Sachen gesehen werden. Ich liebe Autos, Videospiele, Longboards, Kunst... Es gibt so viel, was mich ausmacht, doch nichts kann ich richtig. Jedenfalls nicht so gut, dass es nennenswert wäre. Und es macht mich schier wahnsinnig, wie Leute mich sehen. Dass sie nie das gesamte Bild haben. Am Ende bin ich die einzige Person, die mich selbst wirklich kennen kann. Und irgendwie tut diese Erkenntnis weh. Von wegen, "du kannst sein wie du willst" oder "Werde so wie du dich gern selbst sehen würdest". Am Ende ist das egal. Jeder wird das in mir sehen, was er sehen will. Ich drehe mich im Kreis.  Die einfache Wahrheit ist wohl, dass es mir egal sein sollte, was andere von mir denken,  da ich es ja eh nicht beeinflussen kann. Aber das ist in der Kommandozentrale noch lange nicht angekommen.

Ich mache mir echt zu viele Gedanken über Kleinigkeiten.


Ein Ziel formulieren

Hallöchen.
Ich habe es schon oft probiert Tagebuch zu schreiben und scheitere immer wieder daran. Nun ja dieses Mal will ich schreiben, einfach nur schreiben, ohne zu löschen.
Ich mache mir viel zu viele Gedanken, kann ich das schreiben?, wird es jemanden interessieren?
Ich korrigiere und korrigiere, bis ich zum Entschluss komme den ganzen Text lieber gleich zu löschen. Nein nicht diesmal. Egal ob es jemanden interessiert oder nicht, ich werde versuchen mir meine Gedanken von der Seele zu schreiben. Ohne konkretes Thema. Das ist das Ziel. Alles was mich bewegt, was meine Gedanken kontrolliert, muss jetzt mal raus.
Danke